NEXPOS A bis Z
Wichtige Begriffe rund um Kartenzahlung, Zahlungsarten, Gebührenmodelle, Belege, Auszahlungen und digitale Bezahlprozesse – klar und verständlich erklärt.
Die Begriffe beschreiben allgemeine Payment-Themen. Welche Funktionen und Konditionen Ihre NEXPOS-Lösung umfasst, entnehmen Sie Ihrem Angebot und Vertrag.
A
13 BegriffeAblehnung einer Transaktion
Eine Zahlung kann zum Beispiel wegen eines ausgeschöpften Limits, fehlender Deckung oder einer gesperrten Karte abgelehnt werden. Bei einer technischen Störung kann der Status zunächst unklar sein. Prüfen Sie dann den letzten Vorgang, bevor Sie eine weitere Zahlung auslösen. Bei einer eindeutigen Ablehnung beachten Sie den Terminalhinweis oder bitten den Kunden um ein anderes Zahlungsmittel.
Abrechnung
Regelmäßige Zusammenfassung aller Transaktionen und Gebühren, die dem Händler vom Payment Service Provider zur Verfügung gestellt wird.
Acquirer
Ein Finanzinstitut oder Zahlungsdienstleister, das für die Abwicklung von Kartenzahlungen im Auftrag eines Händlers verantwortlich ist. Der Acquirer stellt die Verbindung zum Kartennetzwerk (z. B. Mastercard, Visa) her und sorgt für die Gutschrift der Zahlungen auf dem Händlerkonto.
Aggregator
Ein Zahlungsdienstleister, der Zahlungen mehrerer Händler über ein gemeinsames Händlerkonto abwickelt. Dies erleichtert kleineren Unternehmen den Zugang zur Kartenzahlung, da sie keinen eigenen Acquirer-Vertrag benötigen.
Akzeptanzvertrag
Vertrag zwischen Händler und Zahlungsdienstleister, der die Bedingungen für die Annahme von Kartenzahlungen festlegt.
App-basierte Zahlung
Zahlungsmethode, bei der der Kunde über eine Smartphone-App bezahlt (z. B. PayPal, Apple Pay, Google Pay).
Apple Pay
Ein mobiler Bezahldienst von Apple, der kontaktloses Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch ermöglicht.
Auszahlungsbeleg
Ein Auszahlungsbeleg dokumentiert, welche Kartenumsätze an den Händler ausgezahlt wurden. Er dient der Kontrolle, dem Kontoabgleich und der buchhalterischen Nachvollziehbarkeit von Kartenzahlungen.
Auszahlungszyklus
Der Auszahlungszyklus beschreibt, in welchem Rhythmus Kartenzahlungsumsätze an den Händler überwiesen werden. Der konkrete Rhythmus richtet sich nach Vertragsmodell, Abrechnung und Banklaufzeiten.
Authentifizierung
Der Prozess zur Überprüfung der Identität eines Zahlungsteilnehmers. Bei Kartenzahlungen kann dies durch PIN-Eingabe, Unterschrift oder biometrische Verfahren erfolgen.
Autorisierung
Die Genehmigung einer Zahlungstransaktion durch den Kartenherausgeber. Dabei werden unter anderem Kartenstatus, Sicherheitsmerkmale, Kontodeckung beziehungsweise Verfügungsrahmen und mögliche Risikoprüfungen berücksichtigt.
Autorisierungsanfrage
Die Autorisierungsanfrage ist die technische Anfrage des Terminals oder Zahlungssystems an die beteiligten Zahlungsparteien, ob eine Kartenzahlung genehmigt werden kann. Dabei werden unter anderem Betrag, Währung, Händlerdaten, Kartenart und Transaktionsstatus geprüft.
Autorisierungscode
Referenzcode, den der Kartenherausgeber bei einer genehmigten Autorisierung zurückgibt. Er unterstützt die Zuordnung der Freigabe, ist jedoch kein Nachweis für eine bereits erfolgte Auszahlung.
B
14 BegriffeBankkarte
Eine Karte, die mit einem Bankkonto verknüpft ist und für Zahlungen genutzt werden kann.
Banklizenz
Behördliche Erlaubnis für bestimmte Bankgeschäfte. Für Zahlungsinstitute gelten eigene Erlaubnisregeln; eine Zulassung als Zahlungsinstitut ist nicht mit einer Banklizenz gleichzusetzen.
Barcode-Zahlung
Zahlungsmethode, bei der ein Barcode vom Kunden gescannt oder vorgezeigt wird, um eine Zahlung auszulösen.
Bargeldlose Transaktion
Eine bargeldlose Transaktion ist ein digitaler Zahlungsvorgang ohne physisches Bargeld. Dazu zählen Kartenzahlungen, kontaktlose Zahlungen, E-Wallets, Online-Überweisungen und weitere elektronische Zahlungsarten.
Batch-Verarbeitung
Das Sammeln und gebündelte Abrechnen von Transaktionen am Ende des Tages oder zu festgelegten Zeitpunkten.
Belegdrucker
Ein Drucker für Zahlungs- oder Kaufbelege. Welche Angaben gedruckt und gespeichert werden, hängt vom angeschlossenen Terminal beziehungsweise Kassensystem ab.
Betragsblockierung
Bei einer Betragsblockierung wird ein Betrag auf dem Konto oder Kartenlimit des Kunden vorläufig reserviert, ohne sofort endgültig abgebucht zu werden. Sie kommt vor allem bei Autorisierungen, Vorautorisierungen oder bestimmten Reservierungsprozessen vor.
Bezahl-App
Eine Anwendung auf dem Smartphone, mit der Kunden bargeldlos bezahlen können, z. B. PayPal oder Google Pay.
Bezahlfunktion
Die technische Möglichkeit, mit einer Karte oder einem anderen Medium zu bezahlen, z. B. kontaktlos, mit Chip oder per Unterschrift.
BIN
Bank Identification Number beziehungsweise Issuer Identification Number. Sie umfasst heute häufig die ersten sechs bis acht Ziffern einer Kartennummer und hilft, den Kartenaussteller sowie Kartenart und Herkunft zu identifizieren.
Blacklist
Sperrliste mit Kartenkennungen oder anderen Merkmalen, die ein System bei der Risikoprüfung berücksichtigt. Ein Eintrag kann zu einer zusätzlichen Prüfung oder Ablehnung führen.
Blended Rate
Ein zusammengefasster Gebührensatz, der verschiedene Kostenbestandteile bündelt. Die tatsächlichen Kosten im Hintergrund können je nach Kartenart, Kartenherkunft und Transaktionsart dennoch unterschiedlich sein.
Bluetooth
Die Bluetooth-Funktion ermöglicht eine kabellose Verbindung zwischen Kartenlesegerät und anderen Geräten wie Kassensystemen oder Belegdruckern. Dadurch bleibt der Arbeitsplatz flexibel und aufgeräumt, ohne störende Kabel.
Buchhaltungsintegration
Anbindung einer Zahlungslösung an ein Buchhaltungssystem. Je nach Schnittstelle lassen sich zum Beispiel Umsätze, Gebühren und Auszahlungsdaten übertragen und abgleichen.
C
8 BegriffeCard-Not-Present
Transaktionen, bei denen die physische Karte nicht vorliegt, wie Online- oder Telefon-Bestellungen.
Chargeback
Ein Rückbuchungsverfahren, bei dem der Karteninhaber eine Transaktion bei seiner Bank reklamiert. Wird die Reklamation anerkannt, wird der Betrag dem Karteninhaber gutgeschrieben und dem Händler belastet.
Chip & PIN
Zahlungsmethode bei Kartenzahlungen, bei der ein Chip auf der Karte ausgelesen und die Zahlung mit einer PIN bestätigt wird.
Chipsperrung
Deaktivierung des Chips einer Zahlungskarte bei Verdacht auf Missbrauch oder nach Meldung des Verlusts.
Co-Badging
Eigenschaft einer Zahlungskarte, die mehrere Zahlungsnetzwerke nutzen kann, z. B. girocard und Maestro auf einer Karte.
Compliance-Protokolle
Compliance-Protokolle sind organisatorische und technische Vorgaben, die Zahlungsprozesse sicher, nachvollziehbar und regelkonform machen. Sie unterstützen Datenschutz, Sicherheitsstandards und die Einhaltung relevanter Zahlungs- und Branchenanforderungen.
Contactless Payment
Kontaktloses Bezahlen durch Auflegen der Karte oder des Smartphones auf ein entsprechendes Lesegerät.
Credit Card
Eine Karte, mit der Kunden weltweit bezahlen können; der Betrag wird dem Kunden später in Rechnung gestellt.
D
7 BegriffeDebitkarte
Zahlungskarte, bei der der Zahlungsbetrag direkt beziehungsweise zeitnah dem zugehörigen Konto belastet wird, zum Beispiel girocard oder Visa Debit. Der genaue Buchungszeitpunkt hängt von der Verarbeitung ab.
Deckungsprüfung
Überprüfung, ob das Konto des Kunden ausreichend gedeckt ist, um eine Zahlung durchzuführen.
Digital Wallet
Eine digitale Geldbörse auf dem Smartphone, in der Zahlungsinformationen gespeichert sind, z. B. Apple Pay oder Google Pay.
Digitaler Beleg
Der digitale Beleg bietet eine moderne und umweltfreundliche Alternative zum Papierbon. Er wird direkt nach der Zahlung per QR-Code, SMS, E-Mail oder App bereitgestellt.
Disagio
Die Gebühr, die der Händler an den Zahlungsdienstleister für die Abwicklung von Kartenzahlungen zahlt, meist als Prozentsatz vom Umsatz.
Dual-Interface-Karte
Zahlungskarte mit einem Chip, der sowohl über Kontakte als auch kontaktlos ausgelesen werden kann. Ob eine PIN oder andere Bestätigung nötig ist, hängt vom jeweiligen Zahlungsvorgang ab.
Dynamic Currency Conversion (DCC)
Optionale Währungsumrechnung am Verkaufsort: Karteninhaber können zwischen der lokalen Währung und einer angebotenen Abrechnungswährung wählen. Wechselkurs und mögliche zusätzliche Kosten werden vor der Entscheidung angezeigt.
E
7 BegriffeE-Commerce-Integration
Die E-Commerce-Integration ermöglicht eine nahtlose Anbindung eines Onlineshops an das Zahlungssystem. Kunden können bequem und sicher mit verschiedenen Zahlungsmethoden bezahlen.
E-Wallet
Digitale Geldbörse, die auf dem Smartphone oder online genutzt wird und verschiedene Zahlungsmittel verwaltet.
EC-Karte
Veralteter Begriff für die deutsche Debitkarte, heute girocard, mit der Kunden bargeldlos bezahlen können.
Einrichtungs- & Aktivierungsgebühren
Einmalige Kosten für Händler, um Zahlungsgerät und/oder Software betriebsbereit zu machen. Sie können Service-Leistungen umfassen, die für die Bereitstellung erforderlich sind.
EMV
Ein internationaler Standard für Chip-Karten, benannt nach den Gründern Europay, Mastercard und Visa.
EMV-Standard
Sicherheitsstandard für Chip-Karten, benannt nach den Gründern Europay, Mastercard und Visa.
Ethernet
Die Ethernet-Verbindung sorgt für eine stabile und zuverlässige Netzwerkverbindung eines Kartenterminals oder Kassensystems. Durch die kabelgebundene Anbindung profitieren Händler von einer konstanten Internetverbindung.
F
4 BegriffeFixe Kosten pro Transaktion
Fixe Transaktionskosten decken feste Kostenbestandteile pro Transaktion ab, zum Beispiel Postengebühren, Clearinggebühren sowie Netzwerk- und Autorisierungsgebühren, sofern diese pro Transaktion berechnet werden.
Flatrate
Bezeichnung für einen pauschalen Preis für einen festgelegten Leistungsumfang. Bei Kartenzahlungen kann damit beispielsweise ein einheitlicher Prozentsatz gemeint sein. Welche Karten und Kostenbestandteile er umfasst, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und Vertrag.
Floor Limit
Der Höchstbetrag, bis zu dem Transaktionen ohne Online-Autorisierung durchgeführt werden können.
Flottenmanagement
Verwaltungssystem für mehrere Zahlungsterminals eines Händlers, das zentrale Konfiguration und Wartung ermöglicht.
G
1 Begriffgirocard
Das deutsche Debitkartensystem, früher EC-Karte, das von deutschen Banken und Sparkassen ausgegeben wird.
H
2 BegriffeHigh-Risk Merchant
Händler in Branchen mit erhöhtem Risiko für Chargebacks oder Betrug, die oft höhere Gebühren zahlen müssen.
Händlerbeleg
Der Händlerbeleg ist die Belegkopie für den Händler. Er dient als Nachweis bei Reklamationen, Kontoabgleichen und interner Buchhaltung und enthält typische Transaktionsdetails wie Betrag, Datum, Uhrzeit und teilweise maskierte Kartendaten.
I
4 BegriffeIntegrated Payment Solution
Eine Zahlungslösung, die direkt in das Kassensystem oder die E-Commerce-Plattform des Händlers integriert ist.
Interchange++ (IC++)
Ein transparentes Preismodell, bei dem sich die Kosten aus mehreren Bestandteilen zusammensetzen: Interchange-Fee, Scheme-Fee und Acquirer-Fee. Die Gesamtkosten hängen unter anderem von Kartenart, Herkunftsland und Transaktionsart ab.
Interchange-Fee
Ein Entgelt im Kartenzahlungsprozess, das zugunsten der kartenherausgebenden Bank anfällt und im Interchange++-Modell als eigener Kostenbestandteil ausgewiesen werden kann.
Issuer / kartenherausgebende Bank
Der Issuer ist die Bank oder Institution, die dem Kunden die Zahlungskarte ausgegeben hat. Bei einer Kartenzahlung prüft der Issuer unter anderem Gültigkeit, Limit, Sperrstatus und Kontodeckung und gibt die Zahlung frei oder lehnt sie ab.
K
8 BegriffeKartenlimit
Das Kartenlimit ist der maximale Betrag, der mit einer Karte innerhalb eines bestimmten Zeitraums genutzt werden kann. Wird dieses Limit überschritten, kann eine Transaktion abgelehnt werden.
Kassenbericht
Ein Kassenbericht fasst Umsätze und Transaktionen eines bestimmten Zeitraums zusammen. Er hilft Händlern, Zahlungen zu prüfen und Tagesabschlüsse oder interne Abrechnungen besser nachzuvollziehen.
Kassenschnitt
Der Kassenschnitt ist der Abschluss eines Zahlungstags oder Abrechnungszeitraums am Kartenterminal. Er bündelt Transaktionen und kann wichtig sein, damit Umsätze korrekt übertragen, geprüft und später ausgezahlt werden.
Kassensystemintegration über die ZVT- oder O.P.I.-Schnittstelle
Die Kassensystemintegration über die ZVT- oder O.P.I.-Schnittstelle ermöglicht eine nahtlose Verbindung zwischen Kartenlesegerät und Kassensystem. Zahlbeträge werden automatisch übermittelt, wodurch manuelle Eingaben entfallen.
Kassenübersicht
Die Kassenübersicht zeigt Umsätze und Transaktionen seit dem letzten Kassenschnitt oder innerhalb eines definierten Zeitraums. Sie unterstützt Händler bei Kontrolle, Tagesabschluss und Umsatzprüfung.
Kontaktlose Zahlungen
Mit kontaktlosen Zahlungen können Kunden einfach durch das Vorhalten von Karte, Smartphone oder Smartwatch ans Gerät bezahlen. Das ist schnell, hygienisch und bequem.
Kreditkarte
Zahlungskarte, die dem Kunden einen Kreditrahmen einräumt und eine spätere beziehungsweise monatliche Abrechnung ermöglicht, z. B. Visa, Mastercard oder American Express.
Kundenbeleg
Der Kundenbeleg ist die Quittung für den Käufer. Er enthält die wichtigsten Transaktionsdetails und dient dem Kunden als Kaufnachweis, etwa für Umtausch, Reklamation oder eigene Abrechnung.
L
2 BegriffeLastschrift
Ein Zahlungsverfahren, bei dem der Zahlungsempfänger den geschuldeten Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzieht.
Leasing
Finanzierungsmodell für Zahlungsterminals, bei dem der Händler eine monatliche Gebühr für die Nutzung zahlt.
M
3 BegriffeMerchant Account
Händlerkonto beziehungsweise vertragliche Abrechnungsbeziehung beim Acquirer oder Zahlungsanbieter zur Verarbeitung von Kartenzahlungen. Es ist nicht zwingend ein separates Bankkonto des Händlers.
Mindest-Disagio
Eine vertraglich definierte Mindestgebühr, die bei bestimmten Kartenzahlungen greifen kann, wenn der prozentuale Kostenanteil unter einem festgelegten Betrag liegt. Ob ein Mindest-Disagio anfällt, richtet sich nach den jeweiligen Preisunterlagen.
Mobil (5G/4G/LTE)
Die mobile Verbindung über 5G, 4G oder LTE ermöglicht eine flexible und unabhängige Nutzung von Kartenlesegeräten oder Kassensystemen – ganz ohne WLAN oder Kabel.
N
3 BegriffeNetzbetreiber
Unternehmen, das die technische Infrastruktur für die Übertragung von Zahlungsdaten zwischen Terminal und Acquirer bereitstellt.
NFC
Near Field Communication – eine drahtlose Technologie, mit der Geräte über kurze Distanzen Daten austauschen können. NFC wird unter anderem für kontaktlose Kartenzahlungen eingesetzt.
Non EWR-Karten
Karten, die außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ausgestellt wurden, z. B. in den USA, der Schweiz, China oder Großbritannien.
O
3 BegriffeOmnichannel
Ein Ansatz, bei dem Kunden über verschiedene Kanäle, zum Beispiel Online-Shop, Ladengeschäft oder App, ein nahtloses Einkaufserlebnis geboten wird.
Online Umsätze einsehen
Die Online-Umsatzübersicht ermöglicht den jederzeitigen Zugriff auf Transaktionen. Über ein sicheres Webportal oder eine App können Umsätze eingesehen, gefiltert und analysiert werden.
Online-Banking
Elektronische Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet, oft genutzt für Überweisungen und Zahlungen.
P
8 BegriffePayment Link
Ein Zahlungslink, den Händler per E-Mail, SMS oder Messenger versenden können, um Zahlungen zu erhalten.
Payment Service Provider (PSP)
Ein Dienstleister, der verschiedene Zahlungsmethoden für Händler integriert und die technische Abwicklung übernimmt.
Persönliche Beratung
NEXPOS unterstützt Händler bei der Auswahl der passenden Zahlungslösung – individuell, transparent und abgestimmt auf den jeweiligen Betrieb.
Persönlicher Technischer Support
Persönliche Unterstützung bei technischen Fragen rund um Zahlungsannahme, Einrichtung und Nutzung. NEXPOS hilft bei der Einordnung des Anliegens und begleitet die passenden nächsten Schritte im Supportprozess.
POS-Terminal
Ein Gerät, das am Point of Sale zur Annahme von Kartenzahlungen genutzt wird. Es ermöglicht die Kommunikation mit Zahlungsnetzwerken und verarbeitet Transaktionen sicher.
POS-Zahlungsverkehr
POS-Zahlungsverkehr bezeichnet die Zahlungsabwicklung am Point of Sale, also am Verkaufsort. Dazu gehören Kartenzahlungen, kontaktlose Zahlungen, Mobile Payment und die technische Kommunikation zwischen Terminal, Zahlungsdienstleister und Kartenorganisation.
Privatkunden-Kreditkarte
Kreditkarte für Verbraucher im Gegensatz zu Business- oder Corporate-Karten, die für Geschäftskunden bestimmt sind.
pro TRX
Abkürzung für „pro Transaktion“. In Preisunterlagen bezeichnet sie eine Gebühr je Zahlungsvorgang. Welche Leistungen enthalten sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Preismodell.
Q
1 BegriffQR-Code-Zahlung
Eine Zahlungsmethode, bei der ein QR-Code gescannt wird, um eine Zahlung auszulösen.
R
4 BegriffeReferenznummer
Eindeutige Kennung für eine Transaktion, die zur Nachverfolgung und bei Reklamationen wichtig ist.
Reservierung
Vorläufige Blockierung eines Betrags auf dem Konto oder der Karte des Kunden ohne sofortige Abbuchung.
Routing
Weiterleitung einer Zahlung über verschiedene Netzwerke und Systeme vom Zahlenden zum Empfänger.
Routing-Nummer
Eine Identifikationsnummer, die verwendet wird, um Banken bei der Abwicklung von Transaktionen zu identifizieren.
S
7 BegriffeScheme
Ein Scheme ist das Regel- und Netzwerksystem hinter Kartenzahlungen, das Standards, Abläufe und Gebühren definiert und die sichere Abwicklung ermöglicht, z. B. Visa, Mastercard oder American Express.
Scheme-Fee
Gebühren der Kartensysteme beziehungsweise Schemes. Sie fallen im Interchange++-Preismodell zusätzlich zur Interchange Fee und zur Acquirer-Fee an und können prozentual oder fix berechnet werden.
SEPA (Single Euro Payments Area)
Ein einheitlicher Euro-Zahlungsraum, der grenzüberschreitende Überweisungen und Lastschriften innerhalb Europas erleichtert.
Service-Portal
Ein Service-Portal ist ein digitaler Zugang für Händler, in dem Transaktionen, Auszahlungen, Belege oder Umsatzinformationen eingesehen und verwaltet werden können. Je nach Anbieter stehen dort Filter, Downloads und Suchfunktionen zur Verfügung.
Sicherheitscode (CVV/CVC)
Zusätzlicher Prüfcode auf einer Zahlungskarte, häufig drei Ziffern auf der Rückseite, bei bestimmten Karten vier Ziffern auf der Vorderseite. Er kann bei Zahlungen ohne physisch vorliegende Karte abgefragt werden.
Signatur
Unterschrift des Karteninhabers als mögliches Verfahren zur Bestätigung seiner Identität bei einer Kartenzahlung. Sie ist von der Autorisierung durch den Kartenherausgeber zu unterscheiden.
Sonstige Transaktionskosten
Kosten, die zusätzlich zu fixen Transaktionskosten anfallen können, z. B. für Währungsumrechnung, Chargebacks, Interchange-Gebühren oder spezielle Zahlungsarten.
T
7 BegriffeTap & Go
Umgangssprachlicher Begriff für kontaktloses Bezahlen durch einfaches Vorhalten der Karte oder des Smartphones.
Tap to Pay
Bezeichnung für die Annahme kontaktloser Zahlungen auf einem geeigneten Smartphone mit einer unterstützten Zahlungs-App, zum Beispiel Tap to Pay on iPhone. Verfügbarkeit und akzeptierte Zahlungsmittel hängen von Gerät, App und Zahlungsanbieter ab.
Tokenisierung
Verfahren, das sensible Zahlungsdaten wie die Kartennummer durch einen Ersatzwert, den Token, ersetzt. Ein Zahlungs-Token kann auf bestimmte Geräte oder Verwendungszwecke beschränkt sein und ist nicht zwangsläufig nur einmal verwendbar.
Touchscreen
Ein Display, das direkt mit dem Finger bedient werden kann. Kartenterminals mit Touchscreen sind oft intuitiv bedienbar und leichter zu reinigen.
Transaktions-ID
Die Transaktions-ID ist eine eindeutige Kennung einer Zahlung. Sie hilft bei Recherche, Supportanfragen, Reklamationen und beim Abgleich einzelner Zahlungsvorgänge.
Transaktionsart
Die Transaktionsart beschreibt die Art eines Zahlungsvorgangs. Beispiele sind Kreditkartenzahlung, Debitkartenzahlung, SEPA-Lastschrift, Online-Überweisung, E-Wallet-Zahlung oder Rechnungszahlung.
Trinkgeldfunktion
Die Trinkgeldfunktion ermöglicht eine einfache und flexible Annahme von Trinkgeldern direkt am Kartenterminal. Kunden können den gewünschten Betrag bequem auswählen und kontaktlos hinzufügen.
U
1 BegriffUmsatzklärung
Umsatzklärung bezeichnet die Prüfung unklarer, fehlender oder nicht zuordenbarer Umsätze. Händler prüfen dabei zum Beispiel Kassenschnitt, Auszahlungsbelege und Transaktionsdaten und wenden sich bei offenen Fragen an den Support.
V
5 BegriffeV-Pay
Europäisches Debitkartensystem von Visa, das auf bestimmten Debitkarten als Zahlungsanwendung genutzt wurde beziehungsweise je nach Karte und Akzeptanz weiterhin relevant sein kann.
Verkaufsstelle (Point of Sale)
Physischer oder virtueller Ort, an dem der Kunde eine Ware oder Dienstleistung kauft und bezahlt.
Vertragshändler
Händler, der einen Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer oder Payment Service Provider abgeschlossen hat.
Vier-Parteien-System
Modell einer Kartenzahlung mit vier Beteiligten: Karteninhaber, Händler, kartenherausgebende Bank (Issuer) und Händlerbank beziehungsweise Acquirer. Die Kartenorganisation stellt die Regeln und das Netzwerk für deren Zusammenarbeit bereit.
Vorautorisierung
Vorläufige Autorisierung eines Betrags ohne sofortige Abbuchung, oft bei Hotels oder Mietwagen verwendet.
W
1 BegriffWLAN
Die WLAN-Funktion ermöglicht eine kabellose Verbindung des Kartenlesegeräts oder Kassensystems mit dem Internet. Dadurch ist eine flexible Platzierung ohne Ethernet-Kabel möglich.
Z
5 BegriffeZahlungsauslösedienst
Dienstleister, der im Auftrag des Kunden Überweisungen direkt vom Bankkonto auslösen kann, etwa im Rahmen der PSD2-Regelung.
Zahlungsdienstleister
Ein Unternehmen, das technische und/oder finanzielle Infrastruktur zur Abwicklung von Zahlungen bereitstellt. Dazu gehören PSPs, Acquirer und andere Anbieter elektronischer Zahlungslösungen.
Zahlungsgarantie
Eine mögliche Absicherung innerhalb bestimmter Zahlungsarten oder Verfahren. Ob und in welchem Umfang eine Zahlungsgarantie besteht, richtet sich nach Zahlungsart, Autorisierung, Vertragsbedingungen und den Regeln der jeweiligen Kartenorganisation.
Zahlungslink
URL, die an Kunden gesendet werden kann, um eine Zahlung auszulösen, z. B. per E-Mail oder Messenger.
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Prüfung mit zwei unabhängigen Faktoren aus unterschiedlichen Kategorien: Wissen, etwa eine PIN; Besitz, etwa ein registriertes Gerät; oder ein persönliches Merkmal, etwa ein Fingerabdruck. Zwei Passwörter allein bilden keine zwei unterschiedlichen Faktoren.
Begriff nicht gefunden?
Wenn ein Payment-Begriff unklar bleibt, hilft NEXPOS persönlich weiter – verständlich, direkt und passend zu Ihrem Unternehmen.